Diagnosefehler

Eine objektiv unrichtige Diagnose ist nach der Rechtsprechung noch nicht per se ein Behandlungsfehler. Ein Diagnoseirrtum kann nur dann als Behandlungsfehler gewertet werden, wenn ein Arzt eindeutige Symptome nicht erkennt oder falsch deutet. Ebenso liegt ein Behandlungsfehler dann vor, wenn ein Arzt deshalb zu einer unrichtigen Diagnose gelangt, weil er eine notwendige Befunderhebung unterlassen hat (BGH, Urt. v. 13. Februar 1998 - VI ZR 242/96; BGHZ 138, 1 ff.).

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